Seniorenhaus St. Adelheidis-Stift

Historie

Seniorenhaus St. Adelheidis-Stift



Mit dem St. Adelheidis-Stift ist die Lebensgeschichte der hl. Adelheid verbunden. Sie war die erste Äbtissin des 978 gegründeten Klosters in Bonn-Vilich. Während einer katastrophalen Dürre erflehte Adelheid himmlischen Beistand. Als sie den Boden mit ihrem Stab berührte, sprudelte ein Quell, ein P(f)ützchen, hervor. Die Not hatte ein Ende. Um diese Quelle entstand darauf eine Wallfahrtsstätte und ein Markt, der bis heute in der Großkirmes ‚Pützchens Markt’ im September fortbesteht.
Das Kloster kam durch Schenkung in den Besitz der Cellitinnen, die 1908 hier einzogen, um erholungsbedürftige Kinder zu betreuen und die ambulante Krankenpflege zu übernehmen, ebenso den Kindergarten und die Handarbeits- und Haushaltungsschule. Nachdem im 1. Weltkrieg ein Reservelazarett im Stift eingerichtet war, kamen danach für einige Zeit Waisenkinder in die Obhut der Schwestern. In den 30er Jahren ging die Kinderbetreuung immer weiter zurück und zur Existenzsicherung wurden zunehmend alte Menschen zur Pflege aufgenommen. Brandbomben beschädigten im Oktober 1944 das St. Adelheidis-Stift schwer.
Dem Wiederaufbau in der Nachkriegszeit folgten auch in Bonn-Vilich in den letzten Jahren die Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus und die Errichtung eines Neubaus. Das erweiterte und modernisierte Seniorenhaus St. Adelheidis-Stift wurde Anfang 2002 von Kardinal Meisner feierlich eingeweiht.    

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